Die Ballade von den alten Zeiten

Eine musikalische Umsetzung der Mythen von John Ronald Reuel Tolkien
1983 in Text und Noten gefasst von Friedhelm Schneidewind
, erstmals veröffentlicht 1992

Verkleinerte Abbildung aus dem Notenheft »Tandaradey. Lieder und Balladen«, Saarbrücken 1997, ISBN 3-932683-00-5, 16 Seiten, 7 EUR.

LIVE-AUFNAHMEN:
CINESTAR Saarbrücken am 27.12.2002: TONAUFNAHME: MP3 · 2:54 Min. · 1,1 MB · VIDEO: WMV · 300x220 px · 2:45 Min. · 5,8 MB
8. Buchmesse Neckarsteinach: Kleine Buchmesse im Neckartal 02.03.14 – mit »Erlentochter« Daniela Osietzki – TONAUFNAHME: MP3 · 3:37 Min. · 8,3 MB · VIDEO: WMV · 360x264px · 3:40 Min. · 11,9 MB

Das Format WMV bereitet manchen Playern Probleme, u. a. ab und zu dem VLC-Player. Mit dem Windows Media Player funktioniert es auf jeden Fall. Wenn dieser nicht im Browser startet, kann man die Datei herunterladen.

Bestandteil des Programmes »Liebe und Tod« von CONVENTUS TANDARADEY sowie der Programme »Lindale Oloro Cuina« und »Lindale Taraldaron«, der Tolkien-Programme von CONVENTUS TANDARADEY.

Enthalten auch in der Anthologie »Gemischte Gefühle«, hrsg. von Werner Treib und Friedhelm Schneidewind (1992), im Buch »... wie schmelzen deine Blätter« von Friedhelm Schneidewind, illustriert von Ulrike Schneidewind (1993), im Liederheft »Liebe und Tod« von Friedhelm Schneidewind, illustriert von Ulrike Schneidewind (1998), im Buch »Mittelerde ist unsere Welt«, einer Anthologie, herausgegeben 2006 von Friedhelm Schneidewind und Frank Weinreichund im Buch »Traum, Phantasie und Wirklichkeit« (Geschichten, Gedichte, Lieder von Friedhelm Schneidewind 1983 bis 2013; 2013).

Bei Aufführung bitte Meldung an den Autor sowie unbedingt GEMA-Meldung!

1   Am Anfang schuf der eine Gott
der Götter Vielzahl mit Musik.

Die hatten Streit, der Gott Morgoth

lehnte sich auf, es kam zum Krieg.

Der Elben und Menschen Geschick

bestimmt hinfort der Widerstreit

von Melkor und der Götter Schar

bis an das End’ der ersten Zeit.  

2   Der Elben Größter fängt das Licht 
der Bäume in den Steinen ein. 

Als die zerstört, Feanor bricht 

den Frieden, mit den Söhnen sein 

schwört er den Eid, bringt Unglück groß 

über der Elben ganzes Volk. 

Auch Feanaro fällt, es hat 

das Böse lange Zeit Erfolg. 

3   Tinuviel tanzt, die Nachtigall, 
und Berens Herz in Fesseln fällt. 

Des Vaters Zorn die beiden treibt 

zur Tat, die das Geschick der Welt 

verändert bis in uns’re Zeit. 

Der zwei Geschlechter besten Geist 

die Liebestat der zwei vereint, 

was vieler Helden Tun beweist. 

4   Und Morgoths Bosheit triumphiert, 
er fesselt Hurin, lässt ihn schau’n 

der Tochter und des Sohnes Schand,

erfüllt der Menschen Herz mit Grau'n. 

Bevor der Mut Earendils 

sein Schicksal endet, der Valar 

Heer ihn bezwingt, er lange quält 

den Helden Turin Turambar.  

5   Der Ringe drei sind noch im Spiel, 
als Saurons Macht nimmt überhand.

Es scheint, erreicht hat er sein Ziel, 

das Böse herrscht im ganzen Land. 

Die kleinen Leut’, ihm unbekannt,

nutzt Gandalfs Macht, um zu besteh’n:

zerstört den Ring, bewahrt das Land –

doch Elben und Magie vergeh’n.


© 1983 Friedhelm Schneidewind

Entnommen dem Notenheft »Tandaradey, Lieder und Balladen« (1997).

Erstmals veröffentlicht als Sonderdruck 1992.

Bei Aufführung bitte Meldung an den Autor sowie unbedingt GEMA-Meldung: GEMA-Werknummer 2.955.430


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