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Friedhelm SchneidewindDAS LEXIKON VON HIMMEL UND HÖLLEVon Jenseits und Anderswelt, Unterwelt und Olymp, Hades und Elysium, Erebos und Paradies, Fegefeuer und Nirwana, Göttern und Teufeln, Engeln und Dämonen»Himmel und Hölle« – deutlicher als mit diesen Worten lässt sich die Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt nicht ausdrücken. In über 1.500 Stichworten werden hier alle wichtigen Vorstellungen vorgestellt zu diesem wichtigen und letztendlich jeden Menschen irgendwann bewegenden Thema in Mystik und Mythologie, in Religionen und Ideologien, in Philosophie und Wissenschaft, in Legende und Literatur, in Geschichte, Tradition und Volksglaube.476 Seiten; Broschur, ISBN
3-89602-231-8 12,00 Euro(MP3, 59 sek., 175 KB) |
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»Himmel und Hölle« – deutlicher als mit diesen Worten lässt sich die Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt nicht ausdrücken. Seit den ersten Schöpfungsmythen gab es Vorstellungen von wunderbaren Gefilden, in denen die (»guten«) Götter wohnten, und entsetzlichen oder zumindest unangenehmen Regionen, der Heimstatt der Teufel, Dämonen, »bösen« Geister oder Götter. Spätestens seit der »Erfindung« des Dualismus existiert eine eindeutige Vorstellung von Bestrafung und Belohnung der Menschen nach dem Tode. In Religionen und Philosophien wurden die Himmel und Höllen, die Paradiese und Totenreiche ausgearbeitet, teilweise sehr ausgefeilt oder abstrahiert.
Dieses Lexikon bietet einen Überblick
über verschiedene Vorstellungen in Mystik und Mythologie, in Religionen
und Ideologien, in Philosophie und Wissenschaft, in Legende und Literatur, in
Geschichte, Tradition und Volksglaube, einen tiefen Einblick in dieses letztendlich
jeden Menschen irgendwann bewegende Thema.
Alle wichtigen Jenseits-Vorstellungen werden
ausführlich vorgestellt, auch in ihren Konsequenzen und Auswüchsen
bis hin zu ihrer Bedeutung für unsere Zeit. Ausführliche Zitate, zahlreiche
Blicke auf Literatur, bildende Kunst und Musik, über 70 Abbildungen und
ein umfangreiches Literaturverzeichnis runden das Lexikon ab und lassen es über
das reine Nachschlagewerk hinaus zu einem Buch werden, in dem man auch schmökern
und sich auf Entdeckungsreise begeben kann.
Die Vorstellungen von einem wie auch immer gearteten Himmel und einer wie auch immer vorzustellenden Hölle sind fast so alt wie die Mythengeschichte der Menschheit. In entsprechend weiten Rahmen bewegen sich die über 1.500 Stichwörter; behandelt werden u. a. die Jenseitsvorstellungen der Germanen, Kelten, Griechen und Römer, Ägypter und Babylonier, Azteken, Mayas und Aboriginals, in Afrika, China und Japan, in Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und Zoroastrismus, aber auch viele Aspekte, in denen Himmel, Hölle oder deren Bewohner eine Rolle spielen, wie Astrologie und Astronomie, Alchemie, Magie und Mystik, Besessenheit, Exorzismus und Hexenverfolgungen, Unsterblichkeit und Seelenwanderung, Mysterienreligionen, Menschenopfer und (auch moderner) Satanismus. Mythen, Sagen und Märchen werden ebenso vorgestellt wie die Werke von Homer oder die Edda, Gebete und Hymnen, Gedichte und Epen, natürlich auch die Höllenfahrten und Reisen in die Unterwelt von Gilgamesch, Odysseus, Orpheus, Dante, »Peterchens Mondfahrt« und die Himmelsfahrten und Himmelsreisen etwa von Elias, Jesus, Mohammed, Münchhausen oder des modernen Vampirs Lestat. »Das verlorene Paradies« von Milton, »Die göttliche Komödie« von Dante, »Faust« von Goethe, Texte von William Blake, Novellen von Boccaccio und Märchen u. a. der Brüder Grimm sind nur einige der literarischen Werke, die ausführlich behandelt werden, teilweise mit umfangreichen Zitaten. Nicht zu kurz kommen auch Lieder, Sprichwörter, Sinnsprüche und Aphorismen, Opern, Operetten, Musicals und Werke der Bildenden Kunst, Theaterstücke und Filme. Natürlich werden auch die wichtigsten Bewohner der verschiedenen jenseitigen Sphären vorgestellt.
TEXT: Vorschau des Lexikon Imprint Verlages (ein Imprint der Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH, Berlin)