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Das Programm LIEBE UND TOD

»Da schleicht Gevatter Tod höchstpersönlich an den Stuhlreihen vorbei, sucht und findet auf dem Podium ein Opfer, das er denn auch tatsächlich live vor dem Publikum niederstreckt. Solche makabren Höhepunkte gehören zu den spektakulären Höhepunkten von ›Liebe und Tod‹... Ein pralles, kurzweiliges Retro-Happening... ein Lob für das Konzept. «
(Saarbrücker Zeitung, November 1998)


1000 Jahre Liebe und Tod in der abendländischen Literatur und Musik – von Walther von der Vogelweide und François Villon bis zu Heine und Rilke spannt die bekannte Mittelaltertruppe Conventus Tandaradey den Bogen, mit alten und modernen Liedern, mit Gesang und gelesenen Texten um das uralte und stets neue Thema Liebe und Tod.
Hierbei verbinden sich aufs beste die Erfahrungen aus der Darstellung von mittelalterlichem Leben und Musik mit denen aus Lesungen wie der Fright Night, aus Tanz und Performance.

Mit dem laut »Guinness-Buch der Rekorde« weitestgereisten Sarg der Welt!

Zu fast jedem Stück gibt es hier ein Foto!


Seit seiner Gründung 1995 hat CONVENTUS TANDARADEY stets auch über den Tellerrand dieser Musik hinausgeschaut und seit den ersten Auftritten bei der »Fright Night« 1997 in Saarbrücken zunehmend Werke um die »dunkle Seite« der menschlichen Existenz in sein Repertoire aufgenommen, bis hin zu modernen Performances. (Dies brachte die Truppe Anfang 1998 in die Sendung »Subkultur Saar« auf Südwest 3).
Das neue Programm »Liebe und Tod« verbindet diese Richtungen aufs beste. Die unterschiedlichen Erfahrungen der Mitglieder – von Mittelaltermusik über orientalischen Tanz bis hin zu vampireskem Schauspiel, Lesungen und Tanzperformances  – fließen hier zu einem Gesamtkunstwerk ganz eigener Prägung zusammen, mit Musik, Rezitation, Tanz und Performance.

Seine Uraufführung erlebte das Programm »Liebe und Tod« beim 7. »Wave-Gotik-Treffen« Pfingsten 1998 in Leipzig – am Pfingstsonntag, den 31. Mai, im Schauspielhaus, vor über  400 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern. Am nächsten Tag gab es einen ganz kurzen Ausschnitt daraus im ZDF-Morgenmagazin zu sehen.

Inzwischen wurde das Programm noch mehrfach aufgeführt, so 1998 beim Burgenfest in Manderscheid und im Studio-Theater Saarbrücken [3], 1999 unter anderem im Schauspielhaus Leipzig [3], zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Saarbrücken in deren Rathausfestsaal [3] und beim Altstadtfest in Rostock.

Das Programm kann sowohl in einer Innenraum- wie in einer Freilichtfassung gebucht werden. 
Selbstverständlich steht »Conventus Tandaradey« auch weiterhin mit seinem »klassischen« Mittelalterprogramm zur Verfügung wie auch mit Tolkien-Liedern.

ANMERKUNG: Änderungen im Programmablauf, Ergänzungen und Kürzungen sind vorbehalten.


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Eiris sazun idisi (Zauberspruch, 10. Jhdt./Musik: Friedhelm Schneidewind) [1, 3]

Verweigerung der Heirat (Lesung aus dem Waltharilied – Waltharii Poesis, 9./10. Jhdt., wahrscheinlich von Ekkehard I. von St. Gallen; Übersetzung: Friedhelm Schneidewind) [1]

Unter der Linde (»Unter der Linden«, Musik und Originaltext: Walther von der Vogelweide, ca. 1170-1230, Nachdichtung in heutigem Deutsch: Friedhelm Schneidewind) [1, 2, 3]

Ad mortem festinamus (Llibre vermelli, 14. Jhdt.)

Zur Film-Auswahlseite (es werden noch keine Daten geladen)Zur Musik-Auswahlseite (es werden noch keine Daten geladen)Lamento di Tristano & La Rotta (Italien, 14. Jhdt.) [3]
Die Rotta ist zu hören auf der CD »BurgRitterSpielmann« (2000).
Sie können einen Auszug aus der Rotta als MP3-Datei herunterladen: 59 Sek./922 k (Aufnahme des Saarländischen Rundfunks für einen Fernsehauftritt im November 1998)

Mein Herz das ist versehrt (Oswald von Wolkenstein,  1377-1445) [1, 3]

Zur Film-Auswahlseite (es werden noch keine Daten geladen)Es waren zwei Königskinder (Text. 15. Jhdt./Musik: Ludwig Senfl, 1486-1543) [1, 3]

Der Knochenmann (François Villon, geb. 1431, aus »Le Grand Testament«, 1461/Melodie nach »Aus tiefer Not schrei ich zu dir« von Martin Luther, 1524/Übertragung, Bearbeitung und Satz: Friedhelm Schneidewind) [1, 3]

Zur Film-Auswahlseite (es werden noch keine Daten geladen)Schwertkampf zwischen Tod und Mädchen (Choreographie und Kampf: Roman Grün und Susanne Laufer) [3]

Der Tod und das Mädchen im Blumengarten (Text: 16. Jhdt./Musik: Friedrich Nicolai 1778) [1, 3]

Zur Film-Auswahlseite (es werden noch keine Daten geladen)Belle, qui tiens ma vie (Thoinot Arbeau, 1519-1595, »Orchésographie« von 1588) [1, 3]

Madonna, ma pietà (Orlando di Lasso, 1532-1594)

Lenore/Die Toten reiten schnell (Text: Gottlieb August Bürger, 1747-1794/Musik und Arrangement: Friedhelm Schneidewind) [1, 3]

Des Pfarrers Tochter von Taubenhain (Gottlieb August Bürger, 1747-1794/Rezitation) [1]

Der Erlkönig (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832/ Musik: Johann Friedrich Reichardt, 1752-1814) [1]

Es war ein König in Thule (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832/Musik Carl Friedrich Zelter, 1758-1832) [1, 3]

Warum kann ich nicht vom Truge (Liedersammlung der Fürstin Sophie von Nassau-Saarbrücken, um 1750; Übersetzung: Ludwig Harig) [3]

Der Vampir (Charles Baudelaire, 1821-1867, »Le Vampire« 1855, aus »Les fleurs du mal«, 1857/Übersetzung: Friedhelm Schneidewind/Musik nach Charles François Gounod, 1818-1893: Meditation über das Präludium Nr. 1 C-Dur von J.S. Bach, 1852, mit Text »Ave Maria« 1859) [1, 3]

Mein süßes Lieb, wenn du im Grab (Heinrich Heine, 1797-1856, aus dem »Buch der Lieder, 1821/Rezitation) [1]

Tanz der liebenden Toten (Text: Heinrich Heine, 1797-1856, aus dem »Buch der Lieder, 1821/Musik: Friedhelm Schneidewind) [1, 3]

Toten-Tanz (Rainer Maria Rilke, 1875-1926/Rezitation) [1]

Die Ballade von den alten Zeiten (Die Mythen von John R.R. Tolkien, in Musik und Reime gefasst von Friedhelm Schneidewind) [1, 2, 3]

Die Notärztin (Friedhelm Schneidewind/Musik: Johann Friedrich Reichardt, 1752-1814; auch enthalten in dem Buch »Geworfen in die Ewigkeit«) [1, 3]


1)

Enthalten im Notenheft »Liebe und Tod«
mit editorischen und inszenatorischen Hinweisen sowie Akkordangaben
Saarbrücken 1998, ISBN 3-932683-05-6, 44 Seiten, 11 EUR

2)

Enthalten im Notenheft »Tandaradey, Lieder und Balladen«
mit editorischen und inszenatorischen Hinweisen sowie Akkordangaben
illustriert von Ulrike Schneidewind
Saarbrücken 1997, ISBN 3-932683-00-5, 16 Seiten, 7 EUR

3) Zu sehen und zu hören ganz oder in Auszügen auf dem Video »Conventus Tandaradey«
Musik und Tanz aus Mittelalter, Renaissance und früher Neuzeit, von der dunklen Seite des Lebens, von Liebe und Tod
Saarbrücken 2000, ISBN 3-932683-95-1, 175 Minuten, 13 EUR

Die Liederhefte und das Video sind erhältlich im Buchhandel oder bei
Verlag und Produktionsgesellschaft Helga Schneidewind –Villa Fledermaus

eMail: info@villa-fledermaus.de

CONVENTUS TANDARADEY hat auch weitere Performances im Programm und kann nach Belieben welche erstellen, etwa die Performance »Totentanz um Dracula«, die bei der Bram-Stoker-Nacht im Vampirjahr 1997 und bei der langen »Vampirnacht« beim Wave-Gotik-Treffen 1999 aufgeführt wurde (enthalten in Auszügen auch auf dem Video) und über die der »Kulturspiegel« im S3-Fernsehen in der Sendung »Subkultur Saar« Anfang 1998 berichtete (ebenfalls auf dem Video). Beliebt ist auch das Programm zu Tolkien.