Fledermausschutz durch Dracula
»Zweite Europäische Nacht der Fledermäuse« unter Schirmherrschaft des Tepes-Erben
Unter der Schirmherrschaft von Ottomar Rudolphe Vlad Dracula Prinz Kretzulesco, letzter Nachfahre aus dem Hause von »Dracula« Vlad  Tepes, fand am letzten Augustwochenende 1998 in Berlin-Kreuzberg die 2.  »Europäische Nacht der Fledermäuse« statt. Die erste Auflage 1997, im »Jahr der Vampire«, hatten  über 7.000 Besucherinnen und Besucher besucht. Dieses Jahr waren es noch einige mehr.

In der Zitadelle in Kreuzberg beziehen derzeit etwa 10 000 Fledermäuse ihr Winterquartier. Nicht nur eine Diaschau und fachkundige Führungen lockten das Publikum, sondern auch die in einem neuen Schauraum zu beobachtenden acht »echten Vampire«, eine Leihgabe der Universität Bonn.

Gleichzeitig informierten Organisationen in Bulgarien, England, Frankreich, Holland, Irland, Lettland, Schweden, Slowakien, Tschechien, Ungarn und der Ukraine über die nachtaktiven Säugetiere. Das Ganze ist eine  Initiative von Eurobats, dem Sekretariat zum Schutz der Fledermäuse in Europa, das auch das 1996 existierende europaweite Schutzabkommen für Fldermäuse koordiniert.