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Pünktlich zu Halloween öffnete
in Laubach bei Gießen ein neues Vampir-Museum seine Pforten. Von Fledermäusen
bis zu Vampiren in Literatur, Film und Alltagskultur reicht der Bogen des
Gebotenen. Kein Wunder, gehören zu den Initiatoren neben der Dracula-Society,
vertreten durch ihre Präsidentin Ulrike Wyche, auch der bekannte
Frankfurter Vampir- und Mythenforscher Hans Meurer, Autor der Sachbücher
»Der dunkle Mythos« und »Die
Engel der Finsternis«, und der Leiter der Frankfurter Vogelschutzwarte,
Dr. Klaus Richarz, Autor von »Fledermäuse. Fliegende Kobolde
der Nacht«. Ein großer Teil der Exponate stammt aus deren Sammlungen.
Präsentiert werden im Schloss des Grafen zu Solms-Laubach u. a. alte Vampirbücher, Filmkostüme und -plakate, Kitsch- und Merchandisingprodukte sowie Informationen über und Präparate von Fledermäusen. Ein Prunkstück ist die Erstausgabe von Bram Stokers Roman Dracula. Zunächst rechnet man mit rund 8000 BesucherInnen pro Jahr und hofft später auf mehr, vor allem, wenn die Ausstellungsfläche von derzeit 80 auf 200 Quadratmeter erweitert wird, was bis Mitte nächsten Jahres geschehen soll. Im Anschluss an die Eröffnung
feierte man im Solmer Hof mit einem »Tanz der Vampire«, zu
dem u.a. DarstellerInnen der Stuttgarter Aufführung des Musicals
»Tanz der Vampire« erschienen waren. Tobias Strohmaier, beim
Kongress der Dracula-Society im Januar zu
Mr. Dracula junior gewählt, sang wie damals sehr schön in
der Rolle des Grafen von Krolock. |