»Hinter oder über oder außerhalb der Science Fiction, 
aber über sie wachend wie das Schloss in Kafkas Roman über das Dorf, 
steht J. R. R. Tolkiens Trilogie The Lord of the Rings
(Brian W. Aldiss, 1973)

Folgende Vorträge zum Themenkreis 

Tolkien, Mittelerde und der Herr der Ringe 

bietet Friedhelm Schneidewind u. a. an,
Autor von »Das große Tolkien-Lexikon«
und »der deutsche Tolkien-Experte« (Radio Europa).

»Es ist eine Gabe« – John Ronald Reuel Tolkien

Rund um Mittelerde

Wann und wo ist Mittelerde?

Biologie, Genetik und Evolution in Mittelerde

Schriften und Sprachen in Mittelerde

Religion und Mythologie bei Tolkien

Die großen Liebesgeschichten von Mittelerde

Liebe und (Un-)Sterblichkeit –
Von sterblich gewordenen Elbenmaiden und unsterblichen Helden

Das Frauenbild bei Tolkien

Das Böse im Werk von Tolkien (auch als Variante: Gut und Böse ...)

Rassismus im Werk von Tolkien?

Macht der Faszination – Faszination der Macht

Fantastik als Friedensstifter!?

Vom Dunkel ins Licht? – Von Alben zu Elfen und Elben

Bogenschießen in Mittelerde

Weitere Themen können auf Wunsch angeboten werden. 
Einen Überblick über das ganze Spektrum meiner Beschäftigung mit Tolkien biete ich auf meiner Seite
www.incantatio.de.

Jeder dieser Vorträge ist erweiterbar um weitere Angebote,
etwa die verschiedenenen »Tolkien-Musikprogramme«
 der Truppe »Conventus Tandaradey«.

»Schneidewind ... hielt in charmanter, nie belehrender, informativer, kurzweiliger und sprachlich vergnüglicher Form einen Vortrag, wie er  ... nicht besser hätte sein können.«
(Frankenpost, 19.12.2002, zum Vortrag über Tolkien bei der Volkshochschule Marktredwitz)

»Seine Art, über die Geschichten Tolkiens zu reden, war ein Mix aus Faszination, Witz und Wissen, und mit viel Charme brachte er jedes noch so kleine Teil und alles Wichtige an den Mann, die Frau, Elben, Hobbits oder Orks. [...] Wenn sein Buch nur halb so gut ist wie sein Vortrag, dann lohnt es sich auch, dieses zu lesen.«
(ArwenGreenleaf, Green Hell Times – Die Sonderausgabe zur Ring*Con, November 2002)

»Schneidewind beeindruckte durch seine klaren, jedoch niemals simplen Thesen und sein immenses Wissen, welches er dem Publikum auf lehrreiche, aber nicht belehrende Art und Weise nahe brachte. [...] ›Chapeau bas‹, Herr Schneidewind! Ein mehr als gelungener, interessanter und wohltuend undogmatischer Vortrag, der die Dinge mit selten anzutreffender Klarheit auf den Punkt brachte.«
(Andrea Heger zum Vortrag »Rassismus« bei der Ring*Con 2003, November 2003 in Bonn,
in »Der Flammifer von Westernis«, Zeitschrift der Deutschen Tolkien-Gesellschaft, Nummer 22, Köln 2004)

AUSZÜGE aus einem Vortrag von 2005
Tolkien und seine Zeit (MP3, 1:43, 710 KB)
Tolkiens Werk und seine »Verwendbarkeit« (MP3, 4:27, 1831 KB)
Zur Plausibilität von Tolkiens Schöpfungsgeschichte (MP3, 2:02, 838 KB)


»Es ist eine Gabe« – John Ronald Reuel Tolkien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

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Rund um Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Das Plakat zur ersten Darbietung dieses Vortrages am 27. Dezember 2002 kann heruntergeladen werden als JPG (150 KB).
Die Folien zu diesem Vortrag, wie er am 27. Dezember 2002 im Cinestar Saarbrücken gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (592 KB).

Dieser Vortrag wurde in leicht veränderter Form und auf zwei Abende verteilt gehalten unter dem Titel »Tolkiens Welt. Philologie und Phantasie« als Eröffnungsvortrag der Tagung »Der König kehrt zurück«, einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie Thüringen am 24./25. Oktober 2003 in Weimar.

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Wann und wo ist Mittelerde?

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 8. Oktober 2005 bei der Ring*Con in Fulda gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (1.287 KB). Der Vortrag wurde in aktualisierter Form gehalten beim Tolkien-Tag Niederrhein 2010.

AUSZÜGE aus diesem VORTRAG:
Tolkien und seine Zeit (MP3, 1:43, 710 KB)
Tolkiens Werk und seine »Verwendbarkeit« (MP3, 4:27, 1831 KB)
Zur Plausibilität von Tolkiens Schöpfungsgeschichte (MP3, 2:02, 838 KB)
Mittelerde ist unsere Welt! (MP3, 3:29, 1432 KB)

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Biologie, Genetik und Evolution in Mittelerde

Vortrag von Friedhelm Schneidewind
» ... dann müßte man einfach in sie eintreten und ihre andersartige Biologie zu untersuchen beginnen, das ist alles.«*

Die Folien zu diesem Vortrag können als PDF (583 KB) heruntergeladen werden; ausführliche Texte dazu sind in den Tagungsbänden der Phantastischen Bibliothek Wetzlar (Band 2006) und der DTG (Hither Shore II) 2006 erschienen.

*Aus einem Briefentwurf von John Ronald Reuel Tolkien an Peter Hastings vom September 1954; das Zitat lautet ausführlicher:
»Ich nehme an, dass die Hauptschwierigkeiten, auf die ich mich eingelassen habe, eigentlich naturwissenschaftlicher und biologischer Art sind – und diese machen mir genausoviel Sorgen wie die theologischen und metaphysischen (obwohl sie Ihnen nicht so viel auszumachen scheinen). Elben und Menschen sind in biologischer Hinsicht offenbar eine Art, sonst könnten sie nicht zusammen fruchtbare Nachkommen erzeugen – nicht mal in seltenen Fällen [...] Weil aber manche behauptet haben, dass der Grad der Langlebigkeit ein biologisches Merkmal ist, von begrenzter Variation, konnte man die Elben nicht einfach ›unsterblich‹ sein lassen ... Ich könnte erwiedern, dass diese Biologie nur eine Theorie ist ..., aber eigentlich sollte ich erwidern: es ist mir egal. Dies ist ein biologisches Diktum in meiner imaginären Welt. Es ist (bisher) erst eine unvollständig vorgestellte, eine rudimentäre ›Sekundär‹-Welt, doch wenn es dem Schöpfer beliebte, ihr (in berichtigter Form) auf irgendeiner Ebene Realität zu verleihen, dann müßte man einfach in sie eintreten und ihre andersartige Biologie zu untersuchen beginnen, das ist alles.«
John Ronald Reuel Tolkien, Briefentwurf an Peter Hastings (Nr. 153), Sept. 1954; zitiert nach: J. R. R. Tolkien: Briefe. hrsg. von Humphrey Carpenter, Stuttgart [2]2002 ([1]1992, London 1981)

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Schriften und Sprachen in Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 17. Dezember 2002 anlässlich des Startes des zweiten Teils des Filmes »Der Herr der Ringe« in Marktredwitz gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (1.223 KB).

»Schneidewind ... hielt in charmanter, nie belehrender, informativer, kurzweiliger und sprachlich vergnüglicher Form einen Vortrag, wie er  ... nicht besser hätte sein können.«
(Frankenpost, 19.12.2002; mehr zu dieser Veranstaltung hier)

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Religion und Mythologie bei Tolkien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er beim 1. Tolkien-Tag Ende Mai 2005 in Berlin gehalten wurde, können hier als PDF (1.287 KB) heruntergeladen werden. Unter anderem wurde der Vortrag seither gehalten im September 2007 bei den Tübinger Tolkien-Tagen.

Die großen Liebesgeschichten von Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag (Fassung von 2005) können hier als PDF (215 KB) heruntergeladen werden.

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Liebe und (Un)Sterblichkeit – Von sterblich gewordenen Elbenmaiden und unsterblichen Helden

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Immer wieder heiß diskutiert, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Film: Wie verhält es sich mit der »Unsterblichkeit« der Elben (die eigentlich Langlebigkeit ist) und mit dem Sterben von Arwen? In diesem Vortrag werden die Grundlagen von Langlebigkeit und Sterblichkeit erläutert, wie Tolkien sie beschreibt, und die Ausnahmen betrachtet: Lúthien, Arwen und Túor – die alle mit Liebe zu tun haben.

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er beim Tolkienfest 2006 gehalten wurde, können hier als PDF (346 KB) heruntergeladen werden, ein Ausschnitt kann als Videomitschnitt hier angesehen oder heruntergeladen (WMV, 300x220 Pixel, 8:50 Min., 18,6 MB). Der ausführliche Artikel dazu ist im Tagungsband der DTG Hither Shore III 2007 erschienen (Zusammenfassung/Summary, PDF, 202 KB).

Das Frauenbild bei Tolkien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

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Das Böse im Werk von Tolkien
(auch als Variante: Gut und Böse...)

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 21. November 2002 bei der Ring*Con in Bonn gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (388 KB). Ausführlich wird das Thema diskutiert in: Thomas Honegger, Andrew James Johnston, Friedhelm Schneidewind, Frank Weinreich: Eine Grammatik der Ethik Die Aktualität der moralischen Dimension in J. R. R. Tolkiens literarischem Werk. Edition Stein und Baum, Band 1, Saarbrücken: Verlag der Villa Fledermaus, 2005

Der Vortrag wurde in aktualisierter Form gehalten beim Tolkien-Tag Niederrhein am 7. Juni 2009.

»... wurden interessante Vorträge von Tolkien-Kennern wie Helmut Pesch, Friedhelm Schneidewind oder René van Rosenberg zu Gehör gebracht«
(www.elbenwald.de, 26.11.2002)

»[...] Seine Art über die Geschichten Tolkiens zu reden, war ein Mix aus Faszination, Witz und Wissen und mit viel Charme brachte er jedes noch so kleine Teil und alles Wichtige an den Mann, die Frau, Elben, Hobbits oder Orks. [...] Wenn sein Buch nur halb so gut ist wie sein Vortrag, dann lohnt es sich auch, dieses zu lesen.«
ArwenGreenleaf, Green Hell Times – Die Sonderausgabe zur Ring*Con

Mehr zu dieser Veranstaltung hier.

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Rassismus im Werk von Tolkien?

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 14. November 2003 bei der Ring*Con in Bonn gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (301 KB). Ausführlich wird das Thema diskutiert in Schneidewinds Kapitel in: Thomas Honegger, Andrew James Johnston, Friedhelm Schneidewind, Frank Weinreich: Eine Grammatik der Ethik Die Aktualität der moralischen Dimension in J. R. R. Tolkiens literarischem Werk. Edition Stein und Baum, Band 1, Saarbrücken: Verlag der Villa Fledermaus, 2005

Auszug zu dem Thema aus »Das große Tolkien-Lexikon« 
von Friedhelm Schneidewind:

[...] Immer wieder spielt bei Tolkien der Rassenbegriff eine Rolle. Obwohl wir es bei Menschen und Elben gar nicht mit zwei Rassen im biologischen Sinn zu tun haben..., greifen da Mechanismen, wie wir sie aus dem Rassismus in historischer Zeit finden. Es gibt Kritiker, die Tolkien Rassismus unterstellen; eine solche persönliche Haltung lässt sich jedoch aus seinen Werken nicht heraus lesen. Er schildert eine mittelalterliche Welt, und da wäre es höchst erstaunlich, wenn es dort keinen Rassismus  gäbe. Ein paar Beispiele: Der Sippenstreit in Gondor entzündet sich an der Frage der »Vermischung königlichen Blutes« mit dem »geringerer« Menschen. (Tolkien selbst hat betont, dass der Verlust von Lebenserwartung und anderer Fähigkeiten mit der Entfernung von Aman zusammenhing; er beschrieb rassistische Auffassungen, er teilte sie nicht!) In Gondor teilt man auch noch im Ringkrieg die Menschen nach ihrer Abstammung ein: in hohe Völker oder Menschen des Westens, in mittlere Völker oder Menschen des Zwielichts, und in wilde oder Dunkelmenschen. Immer wieder werden (auch von sich selbst) die Dúnedain als edelste Menschenart betrachtet. Die Abstammungslinien der großen Helden und Heldinnen spielen eine große Rolle, etwa wenn mehrfach betont wird, dass in Elrond und Elros und durch diesen auch in Aragorn (II.) sowohl das Blut der Menschen wie der Elben, ja sogar der Maiar, fließe. Als Beren vor Thingol steht, sind dessen Gedanken hauptsächlich vom Gefühl der Andersartigkeit und Minderwertigkeit der Menschen bestimmt: »Unselige Menschen, Kinder von kleinen Fürsten und kurzlebigen Königen!« Und Saeros aus Doriath, der mit Túrin aneinandergerät ist, wie Krege es in seinem »Handbuch der Weisen« formuliert, ein »elbischer Rassist«. Auch Christopher Tolkien weist immer wieder auf Abstammung und Rasse hin, z. B. seien die Dunländer »Überbleibsel einer alten Menschenrasse«. Und Krege schreibt, dass die Angehörigen der »edleren Rassen« auf sie herabsahen. [...]

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Macht der Faszination – Faszination der Macht

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 20. Juni 2002 im Rahmen der Ringvorlesung »Die Macht der Faszination« beim Studium generale an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (201 KB).

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Fantastik als Friedensstifter!?

Die Fantastik und insbesondere die Fantasy als Vermittler kultureller Kenntnisse und kulturübergreifenden Verständnisses
Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Vom Dunkel ins Licht? – Von Alben zu Elfen und Elben

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Einen ersten Eindruck, wenn auch beschränkt auf die Einflüsse der nordischen Mythologie, gibt der Artikel »Vom Dunkel ins Licht?«. Der Vortrag wurde u.a. gehalten beim Tolkien-Thing 2011 der Deutschen Tolkien-Gesellschaft.

Die Folien zu diesem Vortrag (Fassung von 2011) können hier als PDF (710 KB) heruntergeladen werden.

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Bogenschießen in Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Friedhelm Schneidewind, selbst begeisterter traditioneller Bogenschütze, hat zu diesem Thema einen mehrseitigen Artikel in der Ausgabe 24 (Mai 2002) der Zeitschrift »Traditionell Bogenschießen« (www.bogenschiessen.de) veröffentlicht, der die inhaltliche Grundlage für diesen Vortrag bietet, den er u. a. auf dem Tolkien-Thing 2002 der Deutschen Tolkien-Gesellschaft und auf dem 3. Tolkienfest 2004 hielt.
Er behandelt folgende Themen: Der Bogen in der Altvorderenzeit · Der schwarze Pfeil: Drachentöter und Hobbits · Roter Pfeil und Oliphantenjagd: Bogenschützen im Ringkrieg · Die Technik der Bögen und Pfeile bei Tolkien · Bogenschießen in der Filmtrilogie von Peter Jackson.

Der Artikel über das Bogenschießen kann heruntergeladen werden als PDF (173 KB).

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Weitere Themen können auf Wunsch angeboten werden.

Einen Überblick über das ganze Spektrum meiner Beschäftigung mit Tolkien biete ich auf meiner Seite
www.incantatio.de.

Jeder dieser Vorträge ist erweiterbar um weitere Angebote,
etwa die verschiedenenen »Tolkien-Musikprogramme«
der Truppe »Conventus Tandaradey«.