»Hinter oder über oder außerhalb der Science Fiction, 
aber über sie wachend wie das Schloss in Kafkas Roman über das Dorf, 
steht J. R. R. Tolkiens Trilogie The Lord of the Rings
(Brian W. Aldiss, 1973)

»Das Werk John Ronald Reuel Tolkiens ist ein allgemein kulturelles und spezifischer literaturwissenschaftliches Phänomen von größtem Interesse geworden; noch wird man ihn nicht als kanonischen Schriftsteller bezeichnen können, doch er ist nahe daran, zu einem zu werden. ... Tolkiens Opus major steht seit seiner Veröffentlichung im Fokus nicht nur des öffentlichen, sondern auch des wissenschaftlichen Interesses.« 
Frank Weinreich und Thomas Honegger in: Die aktuelle Tolkienforschung im Überblick: Personen – Organisatoren – Verlage – Werke (in: Zeitschrift für Fantastikforschung 2/2011 – Berlin 2012, S. 61 f.)

Das neue große Tolkien-Lexikon

Das neue große Tolkien-Lexikon – erschienen am 15. Dezember 2016

– 806 Seiten – 6.000 Stichwörter – 21.000 interne Verweise – 10 ausführliche Exkurse – Zeittafeln und Literaturverzeichnis – Verlags-Vorschau

»Nach wie vor liest sich das Werk ausgesprochen gut und wer es noch nicht hat, kann die Neuerscheinung als Anlass nehmen, sich dieses anzuschaffen und ein wenig darin zu schmökern.«
(inklings newsletter 1/17, 12.02.2017)

»... ein beeindruckendes Lexikon, vor allem wenn man bedenkt, dass alle Informationen von einer einzigen Person zusammengetragen wurden. [...] Aufgrund der Vielzahl der Begriffe ist dieses Lexikon mehr als ein reines Nachschlagewerk, sondern lädt zum Stöbern nach jenen Begriffen ein, die zu suchen man vielleicht niemals auf die Idee gekommen wäre ... Ein Lexikon mit persönlicher Note – empfehlenswert für alle Fans von J.R.R. Tolkien und seinen Werken.«
(Cirdan auf »herr-der-ringe-film.de«, 07.02.2017

»Wie schön, habe heute Dein neues Tolkien-Lexikon erhalten und freue mich jetzt schon darauf, viele Stunden darin stöbern zu können. Lieben Dank! Der erste Blick: Ein besonders gelungener, zweifarbiger Druck und eine geschmackvolle graphische Gestaltung, die ich zuletzt bei Michael Endes ›Die unendliche Geschichte› bewundern durfte. Dein Lexikon wird Spass machen – und es wird sicherlich die Quelle des einen oder anderen neuen Songtextes. Herzlichen Glückwunsch zu einer beeindruckenden Arbeit, lieber Friedhelm!«
Anóriel (Mo) von Faelend, 21.12.2016

»Heute habe ich Friedhelm Schneidewinds wunderbares neues Tolkien-Lexikon zum ersten Mal in den Händen gehabt und kann es nur wärmstens empfehlen. Ein edel gestaltetes Hardocver und erschlagend viele Einträge. Sicherlich ein Tolkien-Schmöker für kalte Winterabend – und das obwohl es ein Lexikon ist!«
Dr. Julian Eilmann, Leiter der Tolkien-AG Inda-Gefährten, 20.12.2016

»Das Lexikon ist durch die Zweifarbigkeit optisch sehr ansprechend und übersichtlich, ohne dabei vom Inhalt abzulenken. Auch die Vielzahl der aufgelisteten Begriffe ist in dieser Form einmalig. In der neuen Version werden alle Werke, auch die posthum erscheinenden, bis 2017 berücksichtigt. Und es gibt am Ende des Lexikons noch eine hilfreiche Auflistung der Werke. Eine Besonderheit dieser Neuauflage ist auch die Berücksichtigung der überarbeiteten Krege-Version des Herrn der Ringe. Damit werden alle drei deutschen Versionen berücksichtigt.«
Tobias M. Eckrich, Vorsitzender der Deutschen Tolkien Gesellschaft, in einer Vorstellung von »Das neue große Tolkien-Lexikon« am 27.11.2016 (komplette Rezension)

Bestellt werden kann beim VERLAG – tolkien@conte-verlag.de – oder beim AUTOR – tolkien@friedhelm-schneidewind.de.
Wer beim Autor bestellt, erhält auf Wunsch eine Widmung in das Buch.

Das Format WMV bereitet in seinen älteren Fassungen manchen Playern Probleme, u. a. ab und zu dem VLC-Player. Mit dem Windows Media Player funktioniert es auf jeden Fall. Wenn dieser nicht im Browser startet, kann man die Datei herunterladen.

Folgende Vorträge zum Themenkreis 

Tolkien, Mittelerde und der Herr der Ringe 

bietet Friedhelm Schneidewind u. a. an,
Autor von »Das große Tolkien-Lexikon«
, »der deutsche Tolkien-Experte« (Radio Europa 2002)
und »ausgewiesene Tolkien-Kenner« (Bernhard Hennen 2012).

»Dass es heuristisch ergiebiger geht, zeigen Beiträge, wie sie etwa Friedhelm Schneidewind seit einiger Zeit verfasst, der sich viel mit der Biologie von Mittelerde beschäftigt hat und ... nicht nur korrekt die in Mittelerde mögliche Biologie nachzeichnet ..., sondern dort nicht stehen bleibt und politische und moralische Schlussfolgerungen daraus zieht, die für die Werkinterpretation gewinnbringend sind.«
Frank Weinreich und Thomas Honegger in: »Die aktuelle Tolkienforschung im Überblick: Personen – Organisatoren – Verlage – Werke«. in: Zeitschrift für Fantastikforschung 2/2011 – Berlin 2012, S. 85

»Friedhelm Schneidewind, der sich in vielen Büchern, unzähligen Aufsätzen und Vorträgen der phantastischen Literatur gewidmet und dadurch dazu beigetragen hat, dass eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Form der Literatur vorangetrieben wurde. ... bewusst gemacht hat, wie wichtig und stark die Erforschung der Phantastik im deutschsprachigen Raum von Einzelpersonen abhängt, von denen Friedhelm Schneidewind eine herausragende ist. Nicht nur seine literarische bzw. schriftliche, sondern besonders seine fortlaufende mediale und physische Präsenz auf unzähligen Cons, Festivals, Workshops und Seminaren binden sein Wirken an die Unmittelbarkeit und sind ein leibhaftiges Angebot, mit allen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Dabei sind seine Texte wissenschaftlich fundiert, doch dabei so anschaulich und packend verfasst, dass sich ihm stets ein großes Publikum erschließt, was bei Weitem nicht jeder wissenschaftliche Autor erreicht. So stößt jeder, der sich mit der Phantastik beschäftigt, immer wieder auf den Namen und die Zwischenrufe von Friedhelm Schneidewind. Das zeigt sich u. a. daran, dass er von Journalisten und Medienschaffenden regelmäßig als Experte für alle Aspekte der Phantastik herangezogen wird.«
(Vorwort zur Festschrift für Friedhelm Schneidewind, hrsg. von Oliver Bidlo, Julian Eilmann und Frank Weinreich: Zwischen den Spiegeln. Neue Perspektiven auf die Phantastik. Essen, Oktober 2011)

»... ein ausgewiesener Harry-Potter-Kenner und Vampirologe, kennt sich im Reich von Tolkien ebenso gut aus wie in dem der Drachen und anderer Mythen ... bekannt dafür, schwierige Sachverhalte unterhaltsam rüberzubringen ...«
(Frankfurter Rundschau, »Barde und Bogenschütze«, 10.07.2013)

»Friedhelm Schneidewind, Mythologe und Tolkien-Experte aus Hemsbach ... der sich nicht nur mit Tolkien, sondern auch bestens mit Vampiren, Drachen und Harry Potter auskennt«
(Anne Kirchberg in »Die Ohren gespitzt, die Füße behaart«, Die Rheinpfalz, 12.12.2012)

»Friedhelm Schneidewind aus Hemsbach gehört zu den profiliertesten Experten für Fantasy-Literatur«
(Mannheimer Morgen
: »Der Erforscher von Mittelerde«, 12.11.2012)

»Experte Friedhelm Schneidewind, einer der ›Vorreiter in der Fantasy-Forschung‹«
(NRZ, Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung
, Essen, 03.06.2012)

Weitere Themen können auf Wunsch angeboten und auch eigens erarbeitet werden.
Weitaus mehr Vorträge und Themen finden sich auf den Seiten www.incantatio.de/news.htm und www.incantatio.de/artikel.htm.

Interview mit Mira Sommer bei der HobbitCon 2015 an Ostern in Bonn in zwei Teilen auf YouTube
Teil 1 (16:46 Min.) · Teil 2 (18:47 Min.)

Interview mit Mira Sommer auf YouTube (HobbitCon Bonn, Ostern 2014, 21:30 Min.)

Interview mit Mira Sommer, 1. HobbitCon Bonn, Ostern 2013, in zwei Teilen auf YouTube: Teil 1 (8:02 Min.) · Teil 2 (8:42 Min.)

»Es ist eine Gabe« – John Ronald Reuel Tolkien

Rund um Mittelerde

Tolkien, DER HOBBIT und das übrige Werk

Wann und wo ist Mittelerde?

Biologie, Genetik und Evolution in Mittelerde

Schriften und Sprachen in Mittelerde

Religion und Mythologie bei Tolkien

Die großen Liebesgeschichten von Mittelerde

Liebe und (Un-)Sterblichkeit –
Von sterblich gewordenen Elbenmaiden und unsterblichen Helden

Das Frauenbild bei Tolkien

Das Böse im Werk von Tolkien (auch als Variante: Gut und Böse ...)

Rassismus im Werk von Tolkien?

Gewalt und Gewaltdarstellung bei Tolkien

Macht der Faszination – Faszination der Macht

Fantastik als Friedensstifter!?

Vom Dunkel ins Licht? – Von Alben zu Elfen und Elben

Bogenschießen in Mittelerde

Weitere Themen können auf Wunsch angeboten werden. 
Einen Überblick über das ganze Spektrum meiner Beschäftigung mit Tolkien biete ich auf meiner Seite
www.incantatio.de.

Jeder dieser Vorträge ist erweiterbar um weitere Angebote,
etwa die verschiedenenen »Tolkien-Musikprogramme«
 der Truppe »Conventus Tandaradey«.

»Friedhelm Schneidewind, der sich in vielen Büchern, unzähligen Aufsätzen und Vorträgen der phantastischen Literatur gewidmet und dadurch dazu beigetragen hat, dass eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Form der Literatur vorangetrieben wurde. ... bewusst gemacht hat, wie wichtig und stark die Erforschung der Phantastik im deutschsprachigen Raum von Einzelpersonen abhängt, von denen Friedhelm Schneidewind eine herausragende ist. Nicht nur seine literarische bzw. schriftliche, sondern besonders seine fortlaufende mediale und physische Präsenz auf unzähligen Cons, Festivals, Workshops und Seminaren binden sein Wirken an die Unmittelbarkeit und sind ein leibhaftiges Angebot, mit allen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Dabei sind seine Texte wissenschaftlich fundiert, doch dabei so anschaulich und packend verfasst, dass sich ihm stets ein großes Publikum erschließt, was bei Weitem nicht jeder wissenschaftliche Autor erreicht. So stößt jeder, der sich mit der Phantastik beschäftigt, immer wieder auf den Namen und die Zwischenrufe von Friedhelm Schneidewind. Das zeigt sich u. a. daran, dass er von Journalisten und Medienschaffenden regelmäßig als Experte für alle Aspekte der Phantastik herangezogen wird.«
(Vorwort zur Festschrift für Friedhelm Schneidewind, hrsg. von Oliver Bidlo, Julian Eilmann und Frank Weinreich: Zwischen den Spiegeln. Neue Perspektiven auf die Phantastik. Essen, Oktober 2011)

»Dass es heuristisch ergiebiger geht, zeigen Beiträge, wie sie etwa Friedhelm Schneidewind seit einiger Zeit verfasst, der sich viel mit der Biologie von Mittelerde beschäftigt hat und ... nicht nur korrekt die in Mittelerde mögliche Biologie nachzeichnet ..., sondern dort nicht stehen bleibt und politische und moralische Schlussfolgerungen daraus zieht, die für die Werkinterpretation gewinnbringend sind.«
Frank Weinreich und Thomas Honegger in: »Die aktuelle Tolkienforschung im Überblick: Personen – Organisatoren – Verlage – Werke«. in: Zeitschrift für Fantastikforschung 2/2011 – Berlin 2012, S. 85

»Schneidewind ... hielt in charmanter, nie belehrender, informativer, kurzweiliger und sprachlich vergnüglicher Form einen Vortrag, wie er  ... nicht besser hätte sein können.«
(Frankenpost, 19.12.2002, zum Vortrag über Tolkien bei der Volkshochschule Marktredwitz)

»Seine Art, über die Geschichten Tolkiens zu reden, war ein Mix aus Faszination, Witz und Wissen, und mit viel Charme brachte er jedes noch so kleine Teil und alles Wichtige an den Mann, die Frau, Elben, Hobbits oder Orks. [...] Wenn sein Buch nur halb so gut ist wie sein Vortrag, dann lohnt es sich auch, dieses zu lesen.«
(ArwenGreenleaf, Green Hell Times – Die Sonderausgabe zur RingCon, November 2002)

»Schneidewind beeindruckte durch seine klaren, jedoch niemals simplen Thesen und sein immenses Wissen, welches er dem Publikum auf lehrreiche, aber nicht belehrende Art und Weise nahe brachte. [...] ›Chapeau bas‹, Herr Schneidewind! Ein mehr als gelungener, interessanter und wohltuend undogmatischer Vortrag, der die Dinge mit selten anzutreffender Klarheit auf den Punkt brachte.«
(Andrea Heger zum Vortrag »Rassismus« bei der RingCon 2003, November 2003 in Bonn,
in »Der Flammifer von Westernis«, Zeitschrift der Deutschen Tolkien Gesellschaft, Nummer 22, Köln 2004)

AUSZÜGE aus einem Vortrag von 2005
Tolkien und seine Zeit (MP3, 1:43, 710 KB)
Tolkiens Werk und seine »Verwendbarkeit« (MP3, 4:27, 1831 KB)
Zur Plausibilität von Tolkiens Schöpfungsgeschichte (MP3, 2:02, 838 KB)


»Es ist eine Gabe« – John Ronald Reuel Tolkien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

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Rund um Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Das Plakat zur ersten Darbietung dieses Vortrages am 27. Dezember 2002 kann heruntergeladen werden als JPG (150 KB).
Die Folien zu diesem Vortrag, wie er am 27. Dezember 2002 im Cinestar Saarbrücken gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (592 KB).

Dieser Vortrag wurde in leicht veränderter Form und auf zwei Abende verteilt gehalten unter dem Titel »Tolkiens Welt. Philologie und Phantasie« als Eröffnungsvortrag der Tagung »Der König kehrt zurück«, einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie Thüringen am 24./25. Oktober 2003 in Weimar, und seither immer wieder mal als Einführungsvortrag.

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Tolkien, DER HOBBIT und das übrige Werk

Was man wissen sollte zum Verständnis von Buch und Film

Vortrag von Friedhelm Schneidewind

Der Vortrag wurde 2012 gehalten bei Hobbitabenden für den Buchhandel in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main, München, Köln und Stuttgart (Bilder), beim 4. Tolkien-Tag Niederrhein im Juni 2012, bei Thalia in Ingolstadt und der Buchhandlung Schmid in Schwabmünchen; er wird 2012 noch zu erleben sein in Butzbach,Stuttgart und beim HOBBIT-FEST am 18. November in Kasteel de Berckt.

Die Folien zu diesem Vortrag können als PDF (387 KB) heruntergeladen werden. Der Grundlagenartikel Über Hobbits findet sich in: Hennen, Bernhard (Hrsg.): Tolkiens größte Helden. Wie die Hobbits die Welt eroberten. Heyne, München 2012: 17-45 – Artikel in der »Augsburger Allgemeinen«

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Wann und wo ist Mittelerde?

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 8. Oktober 2005 bei der RingCon in Fulda gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (1.075 KB). Der Vortrag wurde in aktualisierter Form mehrfach gehalten, u. a. beim Tolkien-Tag Niederrhein 2010 und im Rahmen der 4. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung (GfF), zugleich 33. Wetzlarer Tage der Phantastik 2013, zuletzt im Mai 2016 beim 8. Tolkien-Tag Niederrhein in Geldern.

Der ausführliche Artikel ist enthalten in: Friedhelm Schneidewind, Frank Weinreich (Hrsg.): Mittelerde ist unsere Welt, Saarbrücken 2006, und in: Friedhelm Schneidewind: Mein Mittelerde, Essen 2011.

AUSZÜGE aus diesem VORTRAG:
Tolkien und seine Zeit (MP3, 1:43, 710 KB)
Tolkiens Werk und seine »Verwendbarkeit« (MP3, 4:27, 1831 KB)
Zur Plausibilität von Tolkiens Schöpfungsgeschichte (MP3, 2:02, 838 KB)
Mittelerde ist unsere Welt! (MP3, 3:29, 1432 KB)

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Biologie, Genetik und Evolution in Mittelerde

Vortrag von Friedhelm Schneidewind
» ... dann müßte man einfach in sie eintreten und ihre andersartige Biologie zu untersuchen beginnen, das ist alles.«*

Die Folien zu diesem Vortrag können als PDF (583 KB) heruntergeladen werden; ausführliche Texte dazu sind in den Tagungsbänden der Phantastischen Bibliothek Wetzlar (Band 2006) und der DTG (Hither Shore II) 2006 erschienen sowie in: Friedhelm Schneidewind: Mein Mittelerde, Essen 2011.

*Aus einem Briefentwurf von John Ronald Reuel Tolkien an Peter Hastings vom September 1954; das Zitat lautet ausführlicher:
»Ich nehme an, dass die Hauptschwierigkeiten, auf die ich mich eingelassen habe, eigentlich naturwissenschaftlicher und biologischer Art sind – und diese machen mir genausoviel Sorgen wie die theologischen und metaphysischen (obwohl sie Ihnen nicht so viel auszumachen scheinen). Elben und Menschen sind in biologischer Hinsicht offenbar eine Art, sonst könnten sie nicht zusammen fruchtbare Nachkommen erzeugen – nicht mal in seltenen Fällen [...] Weil aber manche behauptet haben, dass der Grad der Langlebigkeit ein biologisches Merkmal ist, von begrenzter Variation, konnte man die Elben nicht einfach ›unsterblich‹ sein lassen ... Ich könnte erwiedern, dass diese Biologie nur eine Theorie ist ..., aber eigentlich sollte ich erwidern: es ist mir egal. Dies ist ein biologisches Diktum in meiner imaginären Welt. Es ist (bisher) erst eine unvollständig vorgestellte, eine rudimentäre ›Sekundär‹-Welt, doch wenn es dem Schöpfer beliebte, ihr (in berichtigter Form) auf irgendeiner Ebene Realität zu verleihen, dann müßte man einfach in sie eintreten und ihre andersartige Biologie zu untersuchen beginnen, das ist alles.«
John Ronald Reuel Tolkien, Briefentwurf an Peter Hastings (Nr. 153), Sept. 1954; zitiert nach: J. R. R. Tolkien: Briefe. hrsg. von Humphrey Carpenter, Stuttgart [2]2002 ([1]1992, London 1981)

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Schriften und Sprachen in Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 17. Dezember 2002 anlässlich des Startes des zweiten Teils des Filmes »Der Herr der Ringe« in Marktredwitz gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (1.223 KB).

»Schneidewind ... hielt in charmanter, nie belehrender, informativer, kurzweiliger und sprachlich vergnüglicher Form einen Vortrag, wie er  ... nicht besser hätte sein können.«
(Frankenpost, 19.12.2002; mehr zu dieser Veranstaltung hier)

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Religion und Mythologie bei Tolkien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er beim 1. Tolkien-Tag Ende Mai 2005 in Berlin gehalten wurde, können hier als PDF (1.287 KB) heruntergeladen werden. Unter anderem wurde der Vortrag gehalten 2007 und noch einmal 2012 jeweils bei den Tübinger Tolkien-Tagen und im Mai 2010 beim Tolkien-Stammtisch Baden-Pfalz.

Die großen Liebesgeschichten von Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag (Fassung von 2005) können hier als PDF (215 KB) heruntergeladen werden.

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Liebe und (Un)Sterblichkeit – Von sterblich gewordenen Elbenmaiden und unsterblichen Helden

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Immer wieder heiß diskutiert, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Film: Wie verhält es sich mit der »Unsterblichkeit« der Elben (die eigentlich Langlebigkeit ist) und mit dem Sterben von Arwen? In diesem Vortrag werden die Grundlagen von Langlebigkeit und Sterblichkeit erläutert, wie Tolkien sie beschreibt, und die Ausnahmen betrachtet: Lúthien, Arwen und Túor – die alle mit Liebe zu tun haben.

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er beim Tolkienfest 2006 gehalten wurde, können hier als PDF (346 KB) heruntergeladen werden, ein Ausschnitt kann als Videomitschnitt hier angesehen oder heruntergeladen (WMV, 300x220 Pixel, 8:50 Min., 18,6 MB). Der ausführliche Artikel dazu ist im Tagungsband der DTG Hither Shore III 2007 erschienen (Zusammenfassung/Summary, PDF, 202 KB) sowie in: Friedhelm Schneidewind: Mein Mittelerde, Essen 2011.

Das Frauenbild bei Tolkien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

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Das Böse im Werk von Tolkien
(auch als Variante: Gut und Böse...)

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 21. November 2002 bei der RingCon in Bonn gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (388 KB). Ausführlich wird das Thema diskutiert in: Thomas Honegger, Andrew James Johnston, Friedhelm Schneidewind, Frank Weinreich: Eine Grammatik der Ethik Die Aktualität der moralischen Dimension in J. R. R. Tolkiens literarischem Werk. Edition Stein und Baum, Band 1, Saarbrücken: Verlag der Villa Fledermaus, 2005

Der Vortrag wurde in aktualisierter Form gehalten beim Tolkien-Tag Niederrhein am 7. Juni 2009.

»... wurden interessante Vorträge von Tolkien-Kennern wie Helmut Pesch, Friedhelm Schneidewind oder René van Rosenberg zu Gehör gebracht«
(www.elbenwald.de, 26.11.2002)

»[...] Seine Art über die Geschichten Tolkiens zu reden, war ein Mix aus Faszination, Witz und Wissen und mit viel Charme brachte er jedes noch so kleine Teil und alles Wichtige an den Mann, die Frau, Elben, Hobbits oder Orks. [...] Wenn sein Buch nur halb so gut ist wie sein Vortrag, dann lohnt es sich auch, dieses zu lesen.«
ArwenGreenleaf, Green Hell Times – Die Sonderausgabe zur RingCon

Mehr zu dieser Veranstaltung hier.

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Gewalt und Gewaltdarstellung bei Tolkien
im Vergleich mit zeitgenössischen Gewalt- und Aggressionstheorien

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal beim 6. wissenschaftlichen Seminar der Deutschen Tolkien Gesellschaft (Gewalt, Konflikt und Krieg bei Tolkien) im April 2009 in Hannover gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (375 KB) Der Artikel ist 2010 in HITHER SHORE 6 erschienen und enthalten im Buch Mein Mittelerde. Artikel und Essays zu Tolkien und seinem Werk von Friedhelm Schneidewind (Essen 2011). In abgewandelter Form wurde er gehalten bei der RingCon 2012.

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Rassismus im Werk von Tolkien?

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 14. November 2003 bei der RingCon in Bonn gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (301 KB). Ausführlich wird das Thema diskutiert in Schneidewinds Kapitel in: Thomas Honegger, Andrew James Johnston, Friedhelm Schneidewind, Frank Weinreich: Eine Grammatik der Ethik Die Aktualität der moralischen Dimension in J. R. R. Tolkiens literarischem Werk. Edition Stein und Baum, Band 1, Saarbrücken: Verlag der Villa Fledermaus, 2005. Der ausführliche Artikel zum Thema findet sich in Friedhelm Schneidewind: Mein Mittelerde, Essen 2011.

Auszug zu dem Thema aus »Das große Tolkien-Lexikon« 
von Friedhelm Schneidewind:

[...] Immer wieder spielt bei Tolkien der Rassenbegriff eine Rolle. Obwohl wir es bei Menschen und Elben gar nicht mit zwei Rassen im biologischen Sinn zu tun haben..., greifen da Mechanismen, wie wir sie aus dem Rassismus in historischer Zeit finden. Es gibt Kritiker, die Tolkien Rassismus unterstellen; eine solche persönliche Haltung lässt sich jedoch aus seinen Werken nicht heraus lesen. Er schildert eine mittelalterliche Welt, und da wäre es höchst erstaunlich, wenn es dort keinen Rassismus  gäbe. Ein paar Beispiele: Der Sippenstreit in Gondor entzündet sich an der Frage der »Vermischung königlichen Blutes« mit dem »geringerer« Menschen. (Tolkien selbst hat betont, dass der Verlust von Lebenserwartung und anderer Fähigkeiten mit der Entfernung von Aman zusammenhing; er beschrieb rassistische Auffassungen, er teilte sie nicht!) In Gondor teilt man auch noch im Ringkrieg die Menschen nach ihrer Abstammung ein: in hohe Völker oder Menschen des Westens, in mittlere Völker oder Menschen des Zwielichts, und in wilde oder Dunkelmenschen. Immer wieder werden (auch von sich selbst) die Dúnedain als edelste Menschenart betrachtet. Die Abstammungslinien der großen Helden und Heldinnen spielen eine große Rolle, etwa wenn mehrfach betont wird, dass in Elrond und Elros und durch diesen auch in Aragorn (II.) sowohl das Blut der Menschen wie der Elben, ja sogar der Maiar, fließe. Als Beren vor Thingol steht, sind dessen Gedanken hauptsächlich vom Gefühl der Andersartigkeit und Minderwertigkeit der Menschen bestimmt: »Unselige Menschen, Kinder von kleinen Fürsten und kurzlebigen Königen!« Und Saeros aus Doriath, der mit Túrin aneinandergerät ist, wie Krege es in seinem »Handbuch der Weisen« formuliert, ein »elbischer Rassist«. Auch Christopher Tolkien weist immer wieder auf Abstammung und Rasse hin, z. B. seien die Dunländer »Überbleibsel einer alten Menschenrasse«. Und Krege schreibt, dass die Angehörigen der »edleren Rassen« auf sie herabsahen. [...]

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Macht der Faszination – Faszination der Macht

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Die Folien zu diesem Vortrag, wie er zum ersten Mal am 20. Juni 2002 im Rahmen der Ringvorlesung »Die Macht der Faszination« beim Studium generale an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehalten wurde, können heruntergeladen werden als PDF (201 KB).

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Fantastik als Friedensstifter!?

Die Fantastik und insbesondere die Fantasy als Vermittler kultureller Kenntnisse und kulturübergreifenden Verständnisses
Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

Der ausführliche Artikel zum Thema ist enthalten in: Friedhelm Schneidewind: Mein Mittelerde, Essen 2011.

Vom Dunkel ins Licht? – Von Alben zu Elfen und Elben

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind

zum BuchDazu gibt es den gleichnamigen erweiterten und aktualisierten Artikel
in der Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar: Kleine Reihe, Band 6, Wetzlar 2016.
Bestellung möglich direkt beim Autor: inkl. Versand je Exemplar 5,– EUR

Einen ersten Eindruck, wenn auch beschränkt auf die Einflüsse der nordischen Mythologie und seit 1993 nicht aktualisiert, gibt der Artikel »Vom Dunkel ins Licht?«.

Der Vortrag wurde zuletzt gehalten bei den Tübinger Tolkien-Tagen 2017, davor u. a. beim Tolkien-Thing 2011 der Deutschen Tolkien Gesellschaft, bei den 32. Wetzlarer Tagen der Phantastik im September 2012 und im Mai 2014 in der Rhein-Main International Montessori School (RIMS) in Friedrichsdorf (seit 2015 die Life School Frankfurt).

Die Folien zu diesem Vortrag (Fassung von 2017) können hier als PDF (410 KB) heruntergeladen werden.

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Bogenschießen in Mittelerde

Vortrag, Seminar oder Workshop von Friedhelm Schneidewind
Friedhelm Schneidewind, selbst begeisterter traditioneller Bogenschütze, hat zu diesem Thema einen mehrseitigen Artikel in der Ausgabe 24 (Mai 2002) der Zeitschrift »Traditionell Bogenschießen« (www.bogenschiessen.de) veröffentlicht, der die inhaltliche Grundlage für diesen Vortrag bietet, den er u. a. auf dem Tolkien-Thing 2002 der Deutschen Tolkien Gesellschaft und auf dem 3. Tolkienfest 2004 hielt.
Er behandelt folgende Themen: Der Bogen in der Altvorderenzeit · Der schwarze Pfeil: Drachentöter und Hobbits · Roter Pfeil und Oliphantenjagd: Bogenschützen im Ringkrieg · Die Technik der Bögen und Pfeile bei Tolkien · Bogenschießen in der Filmtrilogie von Peter Jackson.

Der Artikel über das Bogenschießen kann heruntergeladen werden als PDF (173 KB).

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Weitere Themen können auf Wunsch angeboten werden.

Einen Überblick über das ganze Spektrum meiner Beschäftigung mit Tolkien bietet Friedhelm Schneidewind auf seiner Seite
www.incantatio.de
.

Wordpatenschaft für das Wort »MTHOLOGIE«

Urkunde zur Wordpatenschaft für »MTHOLOGIE« und LINK zur großen Darstellung der Urkunde

Jeder dieser Vorträge ist erweiterbar um weitere Angebote,
etwa die verschiedenenen »Tolkien-Musikprogramme«
der Truppe »Conventus Tandaradey«.

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