New Age – die sanfte Verblödung?
Auf der einen Seite haben wir es in unserer Gesellschaft
zu tun mit einer immer noch fanatischen Wissenschaftsgläubigkeit und -hörigkeit
(wobei oft Wissenschaft mit Technologie verwechselt wird), auf der anderen Seite
mit einer oft ebenso fanatischen Ablehnung alles Wissenschaftlichen oder Rationalen,
die manchmal schon fast die Merkmale einer Hexenjagd annimmt. Nach Meinung vieler
leben wir im »New Age«, einen »Neuen Zeitalter«. Was
dieser nebulöse Begriff bedeutet und wie er einzuordnen ist, welche Chancen,
aber auch Risiken die Ideen des New Age mit sich bringen – das wird dargestellt
und diskutiert.
Einen ersten Eindruck gibt der Artikel »New
Age«.
Ergänzend zu empfehlen: »Wege
und Wirklichkeiten«
Wege und Wirklichkeiten
Menschen nehmen die Welt unterschiedlich wahr
und interpretieren sie, geprägt von ihrer soziokulturellen Umwelt und eigenen
Historie, zutiefst unterschiedlich. Von fanatischer Religiosität bis zu
ebenso fanatischem Atheismus, von Steinzeitkommunismus bis zum Humanismus eines
Albert Schweitzer ist die Spannbreite fast unendlich. Ich erläutere die
Konstruktion der privaten Wirklichkeiten, stelle die verschiedenen Weltbilder
sowohl historisch als auch in ihrer heutigen Bedeutung vor und gebe schließlich
ein Koordinatensystem an die Hand, mit dem jede Weltauffassung eingeordnet werden
kann in den Kontext der anderen, um so besser zu einer eigenen Entscheidung
finden zu können. Eine Tour de force durch Religion, Philosophie, Ethik,
Geschichte, Kognitions- und Wissenschaftstheorie mit einem zentralen Begriffspaar:
»Wissen« und »Toleranz«.
Ergänzend zu empfehlen: »Man
entdeckt nicht jeden Tag die Relativitätstheorie, »New
Age« und die Vorträge
zu Evolution des Menschen und Soziobiologie
»Man entdeckt nicht jeden
Tag die Relativitätstheorie«
Seit dem 6. August 1945 wissen wir, dass
wir in der Lage sind, uns und eventuell alles Leben auf diesem Planeten zu vernichten.
Spätestens seit der ersten Explosion einer Atombombe hat die Diskussion
um die Verantwortlichkeit der Wissenschaft eine neue Dimension erhalten. Mit
der Gentechnologie gibt es neue Gefahren; der Mythos von der Wertfreiheit der
Wissenschaft hat ausgespielt, auch wenn er noch in vielen Köpfen herumspukt.
Sind »durchschnittliche« Wissenschaftler überhaupt in der Lage
sind, abzusehen, welche Auswirkungen ihre Forschungen haben? Können sie
gegebenenfalls daraus Konsequenzen ziehen – und kann und soll man ihnen dies
überhaupt zumuten, dürfen wir sie dabei alleine lassen?
Als exemplarische Beispiele dienen Julius
Robert Oppenheimer, bekannt durch das gleichnamige Schauspiel von Heinar Kipphardt,
und die literarische Figur des Moebius aus Dürrenmatts »Die Physiker«.
Wir alle müssen mit entscheiden!
Einen ersten Eindruck gibt der Artikel »Nicht
jeden Tag«.
Ergänzend zu empfehlen: »Wege
und Wirklichkeiten« und »New Age«
»Alle reden von Bevölkerungsexplosion«
– Ein Mythos muss entlarvt werden!
Stellt die Bevölkerungsentwicklung heute
wirklich ein Problem dar? Und wenn ja, welches? Und für wen? Das Problem
heute ist nicht die mangelnde Produktivkraft der Erde – die kann die doppelte
Anzahl Menschen ernähren. Es müsste nicht ein Mensch verhungern, wenn
wir nicht wollten! Dennoch muss das Bevölkerungswachstum gebremst werden,
und zwar wegen der ökologischen Belastung. Hier ist allerdings das quantitative
Problem (mehr Menschen) geringer einzuschätzen als das qualitative (Konsumverhalten
und Produktionsweisen in den entwickelten Ländern) – gebremst werden muss
zunächst bei uns! Der Mythos Bevölkerungsexplosion muss entlarvt werden
als Mittel der Unterdrückung und der Entschuldigung!
Einen ersten Eindruck in meine Haltung gibt das
Lied »40.000«.
Gentechnologie – Gefahr oder Chance?
Menschen aus der Retorte
Die Gentechnologie bringt neue Gefahren, besonders
die Gefahr irreversibler Veränderungen auch des Menschen. Nach einem Wort
von Erwin Chargaff ist das Besondere an der Genmanipulation, »dass auch
ein Genie nicht mehr gutmachen kann, was ein Trottel angerichtet hat«.
Etwas anders gelagert ist die Problematik der Fortpflanzungstechnologie – wer
denkt da nicht an Huxleys »Schöne neue Welt«? In der modernen
Medizin sind viele Dinge möglich und werden schon getan, oder dass die
biologischen und sozialen Gefahren auch nur annähernd ausdiskutiert wären,
geschweige denn eine demokratische Kontrolle gegeben wäre. Ein besonders
gravierendes Beispiel bot die Diskussion um das erste Klon-Baby Anfang 2003.
In dieser Einführung in die modernen Verfahren und Möglichkeiten der
Gen- und Fortpflanzungstechnologie werden die biologischen und sozialen Chancen
und Risiken vorgestellt, ethische Bedenken und Möglichkeiten der Einflussnahme.
Einen ersten Eindruck in meine Haltung geben
die Geschichten »...wie schmelzen deine Blätter«
und »Lizenzgebühr«.
Ergänzend zu empfehlen: »Man
entdeckt nicht jeden Tag die Relativitätstheorie und »Gentechnologie
– Gefahr oder Chance?«.